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Gesund leben

Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz vor Brustkrebs durch gesunden Lebensstil. In wissenschaftlichen Studien konnten Experten aber nachweisen, dass Frauen durch Ernährung und Sport der Krankheit vorbeugen können.


  • Übergewicht
    Es ist nachgewiesen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Übergewicht und dem Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Eine Gewichtsabnahme kann sogar das Rückfallrisiko senken, noch einmal an Brustkrebs zu erkranken.
  • Ernährung
    Eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse und wenig fleischlichen Produkten ist für alle Frauen in den Wechseljahren empfehlenswert. Experten raten allerdings davon ab, auf sog. Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, die bei längerfristiger Einnahme nicht ohne Risiken sind. Auch sog. pflanzliche Präparate, um die Wechseljahresbeschwerden zu mildern, werden kritisch gesehen, da der Nutzen dieser Präparate, die in Deutschland oftmals auf der Basis der Traubensilberkerze hergestellt werden, oftmals gering ist, aber mögliche Risiken in sich bergen.
  • Sport
    Es ist nachgewiesen, dass Bewegung und regelmäßiger Sport als wichtigster Faktor bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf- Problemen gilt und vor Knochen- und Muskelabbau sowie Diabetes schützt. Wer regelmäßig Sport betreibt und sich gesund ernährt, trägt auch zur Vorbeugung von Brustkrebs bei.
  • Alkohol
    Im Jahr 2007 haben Wissenschaftlern im Auftrag der Internationalen Agentur für Krebsforschung, einer der WHO zugeordneten Organisation, nachgewiesen, dass parallel zum steigenden Alkoholkonsum das Brustkrebsrisiko gestiegen ist.
  • Tabakkonsum
    Rauchen und Passivrauchen ist schädlich. Ob der Tabakkonsum Einfluss auf die Erkrankungsrate von Brustkrebs hat, ist noch nicht eindeutig nachgewiesen worden.
  • Hormonersatztherapie
    Die medizinische Einschätzung zur Hormonersatztherapie hat sich komplett gewandelt. Die Verordnung von Östrogene und Gestagene als Ausgleich für die nachlassende körpereigene Hormonproduktion für Frauen in den Wechseljahren galt in den Industrienationen lange Zeit als medizinischer Standard. Heute gilt die Einnahme von künstlichen Hormonen als ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für Brustkrebs.
    Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.krebsinformationsdienst.de